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Erfolgreiches Jahr im Konzert bilanziert

univkonzert145Als einen der erfolgreichsten Zeiträume für die TU Ilmenau überhaupt bezeichnete Rektor Professor Peter Scharff das Jahr 2011.

Im traditionellen Neujahrskonzert der TU Ilmenau hat der Blick des Rektors auf das zurückliegende Jahr und der Ausblick auf die kommenden Monate stets einen festen Platz. Diesmal hatte er besonders erfreuliche Dinge mitzuteilen: 2011 sei das erfolgreichste Jahr für die TU Ilmenau gewesen nicht nur, weil das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) ins Leben gerufen wurde. „Wir haben noch nie so viele Drittmitteleinwerden können wie 2011, und nie zuvor haben sich so viele Erstsemester zum Studium an der TU Ilmenau eingeschrieben“, freute sich der Rektor.

Im Zwiegespräch mit Marco Frezzella, Pressesprecher der Universität, legte Professor Scharff hierzu Einzelheiten und Zusammenhänge dar. Den starken Zufluss an Drittmitteln nannte der Rektor zunächst einmal als Qualitätsbeweis für die Forschung an der Ilmenauer Universität: „Für eine Universität wie die TU Ilmenau, die sich durch eine von der Forschung getriebenen Lehre auszeichnet, ist das ganz wichtig.“

Auch ging Scharff davon aus, dass der starke Zuwachs an Erstsemestern von 20 Prozent nicht nur mit der Abiturumstellung in verschiedenen Bundesländern und dem Ende der Wehrpflicht zu tun hat: „Andere Hochschulen in Thüringen haben das nicht geschafft. Wir lagen in nahezu allen Rankings auf Spitzenplätzen, manchmal sogar auf Platz eins. Darauf schauen junge Leute, bei der Suche nach einem geeigneten Studienplatz.“univkonzert300

Bei der Einwerbung von Drittmitteln sah der Rektor indes Grenzen, beziehungsweise auch eine Schattenseite. Er bemerkte, dass diese Einnahmen der Uni zwar viele neue Möglichkeiten eröffnen, dass aber die haushaltsfinanzierte innere Struktur der Universität nicht mitwachse: „Je mehr Drittmittel wir einwerben, umso mehr eigene Ressourcen müssen wir einbringen. Das kann zu einer schwierigen Situation führen, in der wir dann keine weiteren Drittmittel generieren können.“ Die Gefahr Opfer des eigenen Erfolgs zu werden, ließ sich hier nicht von der Hand weisen.

So betrachtete Professor Scharff auch das künftige Baugeschehen an der TU Ilmenau unter diesem Aspekt. Angesichts des wachsenden Drittmittelvolumens werden für diese Projekte Flächen benötigt. Froh zeigte er sich deshalb über den bevorstehenden Baustart der Sanierung des Faradaybaus. Als weitere Bauprojekte des Jahres 2012 nannte er den behindertengerechten Umbau des Oeconomicums und der weitere Ausbau des Heliosbaus.

Im Bereich der Lehre hob der Rektor die noch vor Beginn des Wintersemesters 2011/2012 ins Leben gerufene Basic Engineering School der TU Ilmenau hervor: „Wir haben anfangs gar nicht erwartet, dass sich die Basic Engineering School so überaus erfolgreiche entwickeln würde. Wir müssen wir unbedingt jetzt schon darüber nachdenken, wie wir das Projekt nach der Förderphase weiterführen.“  In der Basic Engineering School geht es darum, den Einstieg in das Ingenieurausbildung praxisorientiert zu erleichtern.

Schließlich präsentierte der Rektor die Professoren, die 2011 an die TU Ilmenau berufen wurden. Mit der Ehrenmedaille der TU Ilmenau wurde Dr. Klaus Hanella ausgezeichnet. In der vom Senat der Uni verfassten Laudatio wurde Hanellas langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Personalrats und der hochschulinternen Konfliktkommission besonders hervorgehoben.

Das Konzert des Kammerorchester der TU Ilmenau erwies sich als bemerkenswert. An diesem Abend wurde auch die Umbenennung des Klangkörpers in Akademisches Orchester der TU Ilmenau bekannt gegeben. Längst sprengte die Zahl von 40 Musikern den Rahmen eines Kammerorchesters. Neue Instrumentengruppen, insbesondere Bläser sorgten für eine sinfonische Erweiterung. Dies setzte sich im Repertoire fort, das der junge Chefdirigent Daniele Squeo mit dem Orchester einstudierte: Die Nussknackersuite von Peter Tschaikowski, von Camille Saint-Saëns die Dance macabre und die beiden L’Arlésienne-Suiten von Georges Bizet. Am Ende ernteten die Musiker einen riesigen Applaus. univkonzert800

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Anlauffoto: Rückblick und Ausblick auf die Universitätsentwicklung im Zwiegesprach: Rektor Professor Peter Scharff (r.) und Pressesprecher Marco Frezzella. Foto: wr