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Mit Brandschutzmaßnahmen und neuer Theke Gemeindesaal in Gillersdorf wiederbeleben

Ilm-Kreis, Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und die Gemeinde Gillersdorf machen sich für das kulturelle Zentrum des Ortes stark.

Der stellvertretende Bürgermeister Gillersdorfs, Axel Enders, zeigt Landrätin Petra Enders eine der neuen Brundschutz-Einrichtungen im Gemeindesaal des Ortes. Foto: LRA Ilm-Kreis/ Doreen Huth

Das kulturelle Zentrum Gillersdorfs soll als wichtiger Aspekt der Daseinsvorsorge wieder belebt werden. Dafür macht sich die Gemeinde zusammen mit der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und dem Landkreis stark. Über Fördermittel konnte zum Teil der Brandschutz wieder hergestellt werden, auch die Theke kann dank Demografiemittel vom Land wieder neu bestückt und nutzbar gemacht werden. Das Land Thüringen hat der Gemeinde Gillersdorf Mittel für die Erneuerung der Theke im Gemeindesaal im Rahmen des Komet-Projektes bewilligt. Mit Hilfe der Demografiemittel, die den demografischen Wandel in den Gemeinden begleiten sollen, können nun notwendige Geräte wie Kühlschrank, Armaturen, Arbeitsplatten, Zapf- und Kühlanlage und Schränke angeschafft werden. Das Land fördert die dafür nötigen 14.989 Euro mit 80 Prozent. Den Eigenanteil, den die Gemeinde zu tragen hat, unterstützt die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau mit einer Spende. So ist es möglich, im kommenden Jahr den Gemeindesaal zu seinem 50-jährigen Jubiläum wieder in Betrieb zu nehmen.

Einheimische verbinden viele schöne Momente mit dem Gebäude

Als kulturelles Zentrum des Ortes spielt er eine wichtige Rolle für die Bürgerinnen und Bürger. Der Saal wird für Feiern, Besprechungen oder Jubiläen genutzt. Von den Gillersdorfern teilweise in Eigenleistung in den 60er Jahren aufgebaut, verbinden die Einheimischen bis heute viele schöne Momente mit dem Gebäude. Eine neue Verpachtung gelang nach der Schließung nicht. Als der Bestandsschutz wegfiel, gab es eine Gefahrenverhütungsschau vor Ort. Der Brandschutz war nicht mehr gegeben.

Der Brandschutz und neue Elektronik sowie ein Notausgang konnten zum Großteil durch Leader-Mittel über das Regionalmanagement wieder hergestellt und eingerichtet werden. Die Theke aber stellte weiter ein Problem dar. Mit der Bewilligung der Demografiemittel kann nun auch das gelöst werden.

Nach Abschluss der  Investitionen wird  wieder Leben in das Bürgerhaus einziehen können - ein Ort der Begegnung für Jung und Alt im Zentrum des Ortes aktiviert.  Gerade für die  legendären Gillersdorfer Karnevalsveranstaltungen werden damit wieder optimale Bedingungen geschaffen und darüber hinaus das Vereinsleben und der dörfliche Zusammenhalt gestärkt. Gute Voraussetzungen, die einen Ort liebens- und lebenswert machen und die Dorfgemeinschaft stärken, sagt Petra Enders. Wer sich wohlfühlt in seinem Ort, identifiziert sich auch mit ihm.