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Applikationszentrums Ilmenau kommt zur TU Ilmenau

Wie die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) mitteilt, übernimmt der Freistaat Thüringen das Applikationszentrum Ilmenau (APZ) und wird es der Technischen Universität Ilmenau zur Nutzung zur Verfügung stellen.

 

 

 

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist bislang Eigentümer des Applikationszentrums. Die ungünstige Auslastung der Reinräume bewog nun die STIFT zum Verkauf des APZ. Die TU Ilmenau, die diese Reinräume benötigt, hatte sich schon längere Zeit für die Übernahme der Einrichtung stark gemacht. Gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium, dem Bildungsministerium, dem Finanzministerium sowie der Technischen Universität Ilmenau sei es gelungen, eine passgenaue Lösung für die zukünftige Nutzung des APZ zu finden, erläutert die Stiftung.

Das APZ Ilmenau bietet neben Büroräumen hochwertig ausgestattete Labore und Reinräume. Entsprechend außert sich Professor Werner Bornkessel, Vorstand der STIFT: „Während die Büro- und Laborflächen recht gut genutzt wurden, war die Auslastung der Reinraumflächen durch kleine und mittlere Unternehmen in letzter Zeit das Sorgenkind des Zentrums.“ An der Nutzung der Räumlichkeiten des APZ zeigte die Technische Universität Ilmenau großes Interesse. Diese hat erfolgreich Drittmittel insbesondere in den Forschungsbereichen „Photovoltaik“ und „Mikro- und Nanotechnologien“ eingeworben und benötigt nun dringend Platz für das entsprechende Personal und die Infrastruktur. Durch den vollzogenen Eigentümerwechsel bekommt die Technische Universität Ilmenau die Verfügung über dringend benötigte Rein- und Büroräume und kann sich entsprechend ihrer Forschungsstrategie zielstrebig weiterentwickeln.

Die STIFT begrüße die nunmehr gefundene Lösung sehr und möchte sich ausdrücklich bei den beteiligten Ministerien bedanken, die an der Übernahme des APZ durch den Freistaat aktiv mitgewirkt haben, heißt es weiter bei STIFT. Besonderer dankt die Stiftung dem Wirtschaftsminister und Kuratoriumsvorsitzenden der STIFT, Matthias Machnig, der dazu einen großen Beitrag geleistet hat. Professor Bornkessel wertet die auf diese Weise gesicherte Zukunft des APZ als wichtiges Signal für den Forschungs- und Technologiestandort Thüringen: „Hier zeigt sich, dass die Landesregierung innerhalb verschiedener Ministerien Hand in Hand arbeitet und gemeinsam Lösungen sucht und findet. Die Beteiligung des Freistaates an der Finanzierung und das Engagement der Ministerien beweist, dass nachhaltige Forschung und Entwicklung ein Schwerpunkt der Thüringer Politik sind.“

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