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16 Prozent der Investitionen für Nichtwohngebäude in Thüringen flossen in den Ilm-Kreis

Der Ilm-Kreis wurde laut Angaben des des Thüringer Landesamtes für Statistik 2017 Spitzenreiter bei Neubauinvestitionen für gewerbliche Hochbauten.

Logsistikzentrum am Erfurter Kreuz im Aufbau. Foto: wr

Nach vorliegenden endgültigen Ergebnissen der Baugenehmigungsstatistik gaben die Bauaufsichtsbehörden 2017 für 5090 Gebäude mit einer zum Zeitpunkt der Baugenehmigung veranschlagten Baukostensumme von 1,5 Milliarden Euro eine Baufreigabe. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entspricht das einem Investitionsplus gegenüber dem Vorjahr von 66 Millionen Euro, bei 250 weniger gestellten Bauanträgen im Hochbau. Investiert wird mit rund 680 Millionen Euro in 1.354 Gewerbebauten, eine Zunahme der geplanten Investitionen um 34,7 Prozent und ein Plus von 98 Vorhaben. Im Wohnungsbau sind Investitionen von 865 Millionen Euro geplant, gegenüber 2016 ein Rückgang um knapp 11,2 Prozent und ein Minus von 348 Bauanträgen.

Baufreigaben für den Neubau von Nichtwohngebäuden gab es 2017 für 817 Gebäude. Die geplante Investitionssumme beläuft sich dabei auf 449 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 103 Millionen Euro beziehungsweise 29,8 Prozent und plus 98 gewerblichen Objekten. 152 Warenlagergebäude mit einer veranschlagten Baukostensumme von knapp 128 Millionen Euro sind die Gebäudeart mit der höchsten Investitionssumme im Neubau. Anzahlmäßig wurden gegenüber dem Vorjahr 44 Gebäude mehr genehmigt.

66,1 Prozent der Gesamtinvestitionen planen die Bauherren für den Neubau von Nichtwohngebäuden. 16,1 Prozent davon werden die Bauherren im Ilm-Kreis investieren. Gefolgt von der Stadt Erfurt mit anteiligen Bauherreninvestitionen von 10,6 Prozent und dem Landkreis Gotha mit 7,3 Prozent. An vierter Stelle werden die Bauherren im Landkreis Schmalkalden-Meiningen 7,0 Prozent in neue gewerbliche Objekte investieren.