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In den Schulen des Ilm-Kreises sollen Kinder und Jugendliche beste Bedingungen vorfinden

Mit Investitionen in Höhe von 12,4 Millionen Euro hat der Ilm-Kreis 2017 Baumaßnahmen an Schulen und Kreisstraßen durchgeführt.

Das Gebäude des ehemaligen Neideck-Gymnasiums in Arnstadt soll wieder als Schule genutzt werden. Eine umfassende Sanierung ist für die kommenden Jahre geplant. Foto: wr

Als eines der größten Bauprojekte nannte Landrätin Petra Enders die Generalsanierung der Grundschule in Marlishausen, die 2017 weitgehend abgeschlossen wurde. So kann am 15. Januar die Übergabe erfolgen. 3,5 Millionen Euro, inklusive Fördermittel, wurden in dieses Projekt investiert. Nun bleibt noch die Modernisierung und Sanierung der Turnhalle als Aufgabe. Diese soll in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Knapp 1,4 Millionen Euro sind hierfür bereits eingeplant. Auch für die Erneuerung der Halle nimmt der Ilm-Kreis Fördermittel des Landes in Anspruch.

Komplettsanierung Schulsporthalle in Stadtilm

Ein weiteres großes Bauvorhaben in 2017 betraf die Schulsporthalle in Stadtilm. Dort wurde eine Komplettsanierung vorgenommen, mit einem finanziellen Umfang von mehr als 3,7 Millionen Euro. Das Projekt konnte inzwischen abgeschlossen werden. Im Vorfeld wurde dazu ein Gutachten erstellt, um die Kosten zu ermitteln. Dabei wurde festgestellt, dass die Sanierung die günstigere Variante vor einem Abriss und Neubau war. Die Landrätin unterstrich, dass aus der Turnhalle inzwischen ein Kleinod geworden sei.

Auch die Förderzentren des Ilm-Kreises wurden auf den neuesten Stand gebracht. Das betraf das Förderzentrum „Hans Vogel“ in Ilmenau, das mit einem finanziellen Aufwand von 240.000 Euro erweitert wurde. Das Förderzentrum „Pestalozzi“ Ilmenau erhielt eine neue Außenstelle in Arnstadt. Eine Villa mit großem Park in der Plaueschen Straße in Arnstadt wurde für diesen Zweck umgestaltet. Mehr als 850.000 Euro mussten dafür aufgewendet werden. Für den Erhalt dieses Ensembles hatte sich eine Arnstädter Bürgerinitiative eingesetzt. In diesem Zusammenhang betonte Landrätin Enders, dass trotz Inklusion weiterhin Förderzentren benötigt werden. Die für eine vollständige Inklusion erforderlichen Bedingungen seien in den Grund und Regelschulen des Ilm-Kreises nicht ohne weiteres herzustellen. Insbesondere sei es schwierig, entsprechendes Fachpersonal zu finden.

1,5 Millionen Euro für neues Schülerfreizeitzentrum Ilmenau

Ebenfalls zum Abschluss gebracht wurde der Umbau des Speiseraums des Ilmenauer Gymnasiums Goetheschule. Dort wurden Fachräume errichtet und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. Die fertiggestellten Räume wurden am 11. Januar übergeben. 1,5 Millionen Euro investiert der Ilm-Kreis in das neue Schülerfreizeitzentrum Ilmenau. Mit dem Neubau wird dort ein insgesamt sehr attraktives Naherholungsgebiet entstehen.

Auch für die Zukunft kündigte die Landrätin umfangreiche Baumaßnahmen an Schulen an. So solle das Gebäude des ehemaligen Neideck-Gymnasiums wieder für den Schulbetrieb hergerichtet werden. 3,6 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. 2018 sind die Planungen vorgesehen, mit anschließender Entkernung. 2020 soll die Maßnahme angeschlossen sein. Die Schule vom Arnstädter Rabenhold kann dann dort einziehen. Eine Generalsanierung im Umfang von 3,9 Millionen Euro ist auch für die Grundschule Langewiesen geplant. 2,1 Millionen Euro wird in die Erweiterung der Regelschule Geraberg investiert. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.