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Literaturgespräch an der Uni: „Aktuelle Romane und Sachbücher unter die Lupe genommen“

Denis Scheck ist einer der großen deutschen Literaturkritiker. Am Donnerstag, 16. November 2017, ist er in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau zu Gast.

Der Literaturkritiker Denis Scheck. Foto: Denis Scheck

Mit Denis Scheck kommt einer der großen deutschen Literaturkritiker zur diesjährigen Provinzschrei-Nachlese, die an keinem besseren Ort als in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität in Ilmenau hätte stattfinden können – so sehen es jedenfalls die Organisatoren der „Provinzkultur“ aus Suhl, die in den letzten Jahren schon mehrmals sehr erfolgreich mit prominenten Gästen in Thüringens größter technischer Bibliothek gastierten. 

Denis Scheck wurde 1964 in Stuttgart geboren. Er studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaft in Tübingen, Düsseldorf und Dallas und arbeitet heute als Literaturredakteur des Deutschlandfunks sowie als Moderator der Fernsehsendungen „Lesenswert“ im SWR und „Druckfrisch“ in der ARD. Zudem ist er als Literaturagent, Übersetzer US-amerikanischer und britischer Autoren, Herausgeber und freier Kritiker tätig. Er lebt in Köln.

Mit seiner Fähigkeit, Meinungen originell und kontrovers zu formulieren, gelingt es ihm immer wieder, vielschichtige Debatten im deutschen Kulturbetrieb anzustoßen. Das gefällt sicher nicht jedem, vor allem nicht jenen, die zum Ziel seiner Kritiken werden. Eines ist aber sicher: Was Denis Scheck anstößt, das hat Hand und Fuß und ist mit Sinn und Verstand begründet. Zur Provinzschrei-Nachlese wird der begnadete Rhetoriker wieder eine Handvoll Bücher mitbringen und auf die ihm eigene und unvergleichliche Art und Weise sezieren.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, im Leibnizbau der TU Ilmenau, Universitätsbibliothek, Langewiesener Str. 37. Vorverkauf online unter: http://provinzkultur.de/, oder in der Geschäftsstelle Freies Wort, Straße des Friedens 1, 98693 Ilmenau (Montag bis Freitag 9:00 – 18:00 Uhr).