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Umfrage zur Mobilität und zum Nahverkehr in der KOMET Region gestartet

Im Rahmen des Projekts „KOMET“, arbeitet die Arbeitsgruppe Erreichbarkeit & Mobilität an der Planung von neuen Mobilitätsansätzen für die KOMET Region.

Der Nahverkehr steht im Mittelpunkt einer Umfrage zur Mobilität in der KOMET Region im südlichen Ilm-Kreis. Foto: wr

Acht Gemeinden im südlichen Ilm-Kreis managen gemeinsam den demographischen Wandel im Biosphärenreservat Thüringer Wald.Dazu gehört auch die Mobilität im ländlichen Raum. Die Arbeitsgruppe Erreichbarkeit & Mobilität im KOMET-Projekt widmet sich diesem Thema und startete eine Umfrage zur Mobilität und zum Nahverkehr in der KOMET-Region. Der in Arbeitsgruppe eingebundene Student Max Borchert der im 8. Fachsemester Urbanistik an der Bauhaus Universität Weimar studiert, verfasst derzeit seine Bachelor Arbeit. Sein Thema lautet: „Herausforderungen des öffentlichen Nahverkehrs beziehungsweise der Mobilität im Zuge des demografischen Wandels in der Stadt Gehren, der Gemeinde Neustadt am Rennsteig, sowie der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach“. Zielstellung der Arbeit ist es, die Stärken und Schwächen der Region in Bezug auf den Nahverkehr zu analysieren und darauf aufbauend konkrete Handlungsoptionen für die KOMET Region zu entwickeln.

Die Umfrage zur Mobilität und zum Nahverkehr ist unter dem folgenden Link zu erreichen: https://www.surveymonkey.de/r/GFL77WF. Bis zum 15. August 2017 sind alle Interessierten eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Zusätzlich zur Online Befragung, wird der Fragebogen in ausgedruckter Form auch in der Verwaltung der VG Großbreitenbach ausgelegt. Die Rücksendung des gedruckten Fragebogens bitte bis zum 22. August 2017 an max@maxborchardt.de oder an das Landratsamt Ilm-Kreis, Ritterstraße 14, 99310 Arnstadt, z.Hd. Klimaschutzmanager Felix Schmigalle, Betreff: Umfrage Mobilität KOMET.

Informationen werden anonym behandelt

Die gewonnenen Informationen werden anonym behandelt und abschließend in der Bachelorarbeit von Max Borchert publiziert. Es ist geplant, die Ergebnisse der Umfrage im Rahmen einer geplanten Veranstaltung zum Thema „Bürgerbus“ für die KOMET Region Ende September / Anfang Oktober in Friedersdorf der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das KOMET-Projekt ging Mitte 2016 an den Start. Bei den acht mitwirkenden Gemeinden handelt es sich um alle sechs Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft „Großbreitenbach“ (Stadt Großbreitenbach und die Gemeinden Altenfeld, Böhlen, Friedersdorf, Gillersdorf und Wildenspring) sowie um die Stadt Gehren und die Gemeinde Neustadt am Rennsteig, die der Verwaltungsgemeinschaft „Langer Berg“ angehören. Innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit werden innovative Instrumente und Maßnahmen entwickelt, angestoßen, erprobt und umgesetzt. Dies können sowohl neue Planungsinstrumente, Finanzierungs- und Organisationsmodelle sein, als auch innovative Lösungsansätze im Umgang mit Problemen wie Leerstand, Brachflächen oder fehlenden Nahversorgungs-, Mobilitäts- und Betreuungsangeboten im ländlichen Raum. Welche Handlungsfelder oder Teilvorhaben behandelt beziehungsweise umgesetzt oder angestoßen werden, hängt zum einen von den konkreten örtlichen und regionalen Bedürfnissen und Problemlagen und zum anderen, von den lokalen Akteuren und deren Ressourcen und Engagement ab.