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Im Coaching Kreativität fördern, gute Ideen entwickeln und diese dann konsequent umsetzen

Zu einem Zentrum des Personaltrainings und –coachings für ganz Thüringen entwickelt Claudia Schubert-Otto ihr Anwesen im Ilmenauer Ortsteil Langewiesen.

Claudia Schubert-Otto (l.), Firmengründerin, Trainerin und Kommunikatorin, sowie Landrätin Petra Enders (r.) bei ihrem Unternehmensbesuch am neuen Gebäude von Schubertpower. Foto: wr

Am Mittwoch, 23. September 2020, besuchte Landrätin Petra Enders das Coaching-Zentrum von Claudia Schubert-Otto, das unter dem Namen Schubertpower firmiert. Aus einer Industriebrache, auf der sich früher die „Mittelbachshütte“ befand, eine Glasfabrik, die von ihrer Familie betrieben wurde, hat Claudia Schubert-Otto ihr Unternehmen entwickelt. Der Landrätin konnte sie ihr neu erbautes Haus präsentieren, das künftig den Mittelpunkt des Coaching-Zentrums bilden wird. Ganz mit Naturmaterialien errichtet, zum Beispiel Weißtannenstämme aus dem Schwarzwald, begeisterte sich Petra Enders an der Bauweise und an der Ausstattung des Gebäudes. Im großen Foyer im Erdgeschoss, in dem später die Teilnehmer von Workshops und Trainingskursen empfangen werden, stellte die Unternehmerin ihr Konzept und ihre Firma vor.

Mehr als eine Personaltrainerin

Dabei zeigte sich, dass sich Claudia Schubert-Otto nicht nur als Personaltrainerin sieht, sondern mehr noch als Kommunikatorin, die in ganz Thüringen und darüber hinaus auch international wirkt, um Unternehmen untereinander sowie mit politischen Entscheidungsträgern zu vernetzen. Sie formuliert das so: „Wir haben in Deutschland noch enorme Potenziale. Wenn alle enger zusammenarbeiten, könnten wir sie fruchtbringend aktivieren.“ So kooperiert sie mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, insbesondere mit dem LEG-Standortmanagement bei der mentalen Begleitung von Ansiedlungen und Thüringen International zur Unterstützung des Aufbaus weltweiter Beziehungen für die Thüringer Wirtschaft. Zudem engagiert sie sich für regionale Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW im Ilm-Kreis.

Die Landrätin hob die große Kraft hervor, die Claudia Schubert-Otto beim Aufbau ihres Unternehmens aufgebracht hat: „Trotz mancher Hindernisse und Rückschläge, trotz Einschränkungen in der Corona-Krise hat sie ihre hohe Motivation mit ihren Angeboten an andere Firmen weitergereicht.“ Die Unternehmerin bestätigte, dass sie nahezu sechs Monate in der Corona-Krise brotlos war. Für sie sei das aber Motivation gewesen, diese negative Situation ins Positive zu wenden. Mit zahlreichen Aktivitäten gelang es ihr schließlich, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Dabei setzt sie, wie sie sagt, auf eine ihrer wichtigsten Fähigkeiten, nämlich andere Menschen zu begeistern. Das habe ihr auch vor einigen Jahren geholfen, als ihre eine Bank gewissermaßen von einem Tag auf den anderen ihren Kredit gekündigt hatte. Mithilfe der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau sei es ihr gelungen, auch diese Krise zu überwinden.

 Als eines ihrer Erfolgsrezepte nannte Schubert-Otto das Lesen von Biografien erfolgreicher Leute: „Dann sage ich mir, die haben es geschafft und ich schaffe es auch.“ So hat sie inzwischen viele internationale Kontakte aufgebaut, unter anderen zu Michelle Obama. Ideen zu entwickeln und dann damit zu beginnen, diese umzusetzen, gehöre zu ihren Stärken unterstrich sie: „Hätte ich 2012, als ich in die Selbstständigkeit ging, erst eine Marktanalyse angefertigt, dann hätte ich festgestellt, dass es bereits genug Berater gibt und der Start sinnlos wäre.“ So aber habe sie ihre Ideen umsetzen können und damit Erfolg gehabt.

Mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten

Beschäftigte hat Claudia Schubert-Otto nicht in ihrem Unternehmen. Lieber arbeitet sie Kooperationspartner zusammen, darunter eine Reihe von Spitzencoaches, mit denen sie ihre Veranstaltungen bereichert. Immer geht es dabei auch darum, bei den Teilnehmern Kreativität zu wecken, Interesse an anderen Dingen als denen der Alltagsarbeit zu fördern. So ist jedes Training mit Höhepunkten verbunden, bei denen unter anderem die Pferde der passionierten Reiterin eine wichtige Rolle spielen. Angesichts ihrer internationalen Aktivitäten hat Claudia Schubert-Otto nun auch einen chinesischen Kooperationspartner gewonnen. Chen Zhao steht ihr beratend zur Seite, wenn es um interkulturelle Kommunikation geht. Er lebt seit geraumer Zeit in Thüringen und will hier seine kulturellen Erfahrungen einbringen. In dieser Zusammenarbeit erfahre er eine gegenseitige Befruchtung, bemerkte er.

Am Ende dieses Unternehmensbesuches zeigte sich Landrätin Petra Enders beeindruckt von der Firma Schubertpower und dem konsequenten Unternehmertum der Gründerin und Firmenchefin. Die Landrätin sah sich ebenso in ihrer Auffassung bestätigt, dass am Anfang eines Vorhabens eine gute Idee stehen muss, dann könne man daran gehen, sie umzusetzen. Und sie fügte an: „Wer etwas tut, um es zu tun, der wird gewinnen.“