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191 Aussteller und mehr als 5000 Besucher in der Campussporthalle

Unter dem Motto „Kleine Stadt –große Messe“ begann gestern das zweitägige Karriereforum inova 2015.

Die beiden Projektleiterinnen der inova 2015 (v.l.) Sonja Kaiser und Katharina Apfelbeck mit Professor Dagmar Schipanski bei der Eröffnung des Karriereforums. Foto: wr

Die ehemalige Rektorin der TU Ilmenau, Thüringer Ministerin und Landtagspräsidentin a.D., Professor Dagmar Schipanski, nahm gestern Vormittag gemeinsam mit den beiden Projektleiterinnen Sonja Kaiser und Katharina Apfelbeck die ehrenvolle Aufgabe wahr, die Firmenkontaktmesse inova 2015 in der Campussporthalle zu eröffnen. Sie würdigte die herausragende Arbeit des ehrenamtlichen inova-Teams, dem es gelang, 191 Aussteller für die Messe zu gewinnen. Zumal die inova in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum begeht, hob sie die enorme Entwicklung der Messe zum wichtigsten Karriereforum  in Mitteldeutschland hervor.

Schipanski unterstrich einmal mehr deren Bedeutung als Treffpunkt für Studenten und Absolventen mit Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Sie sagte: „Der Industriestandort Deutschland braucht junge kreative Leute, wie sie an unseren Hochschulen ausgebildet werden. Die inova bietet die besten Voraussetzungen, die Industrie unseres Landes kennenzulernen.“ Den Ausstellern riet Dagmar Schipanski, für junge Leute gute Einstiegsmöglichkeiten in die berufliche Laufbahn zu bieten: „Mangelware hat eben ihren Preis.“

Projektleiterin Sonja Kaiser erinnerte an die erste Messe vor 20 Jahren, die mit 19 Ausstellern in der Mensa stattfand, und zeichnete die Geschichte der inova kurz nach. Seit Beginn bis heute wurde die Firmenkontaktmesse, die der SWING e.V, die Vereinigung der Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Ilmenau, veranstaltet, stets weiterentwickelt. Seit 2005 findet die inova an zwei Tagen in der Campussporthalle statt. Seitdem ist die Zahl der Aussteller enorm gestiegen. In den letzten Jahren hat sie sich um 180 stabilisiert. Damit ist die Campussporthalle auch weitgehend ausgelastet.

Mit einem Team von 40 Studierenden in unterschiedlichen Ressorts wird ganzjährig an der Vorbereitung der inova gearbeitet. In der Zeit kurz vor und während der Messe arbeiten noch einmal doppelt so viele Leute mit. Für alle gilt: Trotz der hohen Belastung durch die Arbeit im inova-Team muss das Studium weitergehen. Die Freizeit fällt dann komplett aus, sagten die Projektleiterinnen, die beide im fünften Semester Medienwirtschaft an der TU Ilmenau studieren. Katharina Apfelbeck fügte hinzu: „Während die inova jetzt läuft, gibt es bereits die Vorbereitungen für die nächste Messe!“

Sonja Kaiser sagte dazu: „Für uns steht an erster Stelle, dass die Studierenden aus der Messe den größtmöglichen Nutzen ziehen. Aber auch die Unternehmensvertreter sollen sich wohl fühlen. Aus diesem Grund organisieren wir jährlich Abendveranstaltungen mit Dinner und Live-Musik, bei denen alle Team-Mitglieder der inova die Möglichkeit haben, in entspannter Atmosphäre mit den Firmen in Kontakt zu treten.“ Mehr als 5000 Besucher werden zur diesjährigen Jubiläums-inova wieder erwartet. Viele reisen von anderen Hochschulstandorten aus ganz Mitteldeutschland an. So wurde extra ein Shuttle-Bus von Erfurt nach Ilmenau organisiert.