EN
DE

Verantwortung gegenüber Standort und Beschäftigten wahrnehmen

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat die Geschäftsführung von Bosch Solar Energy, IG Metall und Betriebsrat für kommenden Dienstag, 26. März, in sein Ministerium eingeladen.

 

 

Tief enttäuscht zeigte sich Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig über den Rückzug von Bosch aus Solarsparte und die damit verbundenen Konsequenzen für die Solarstandorte von Bosch, insbesondere für den in Arnstadt. In einer Medieninformation seines Ministeriums hieß es,er hätte erwartet, dass bei einer solchen grundlegenden Entscheidung das Gespräch mit den Landesregierungen der Standortländer gesucht und rechtzeitig über Maßnahmen zur Sicherung des Standortes und der Beschäftigung gesprochen worden wäre. Das sei nicht geschehen. Machnig: „Es ist nicht akzeptabel, dass die Landesregierung vor vollendete Tatsachen gestellt und erst dann informiert wird, wenn die Entscheidung bereits gefallen ist.“

Die Schließung nannte Machnig einen schweren Schlag für die rund 1800 Beschäftigten am Standort Arnstadt und ihre Familien. Bosch müsse jetzt seine Verantwortung gegenüber dem Standort und den Beschäftigten wahrnehmen. Betriebsbedingte Kündigungen müssen vermieden werden. Für den Standort und die Beschäftigten forderte er eine Perspektive.

In dem Gespräch mit der Geschäftsführung, der IG Metall und dem Betriebsrat am kommenden Dienstag will der wirtschaftsminister über das weitere Vorgehen und über Möglichkeiten zur Sicherung des Produktionsstandortes und der Beschäftigung in Arnstadt sprechen. Machnig: „Bosch darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen.“

Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Anlauffoto:  Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Foto: wr