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Deutscher Werkzeugbau gut aufgestellt

An der Fachhhochschule Schmalkalden wurde ein  Labor für Angewandte Kunststofftechnik eröffnet. Hierzu lud Professor Thomas Seul und sein Team zusammen mit dem Unternehmen Meusburger zahlreiche Unternehmensvertreter ein.

 

 

In einer Podiumsdiskussion diskutierten Unternehmensvertreter mit dem Landrat Peter Heimrich und Professor Thomas Seul über die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Werkzeugbaus. Eingeladen waren Marco Schülken vom Werkzeugbau Ruhla, Dr. Thomas Zipp von der WEBER Gruppe aus Dillenburg, Andreas Sutter, Marketingleiter von Meusburger und Modesto M. Pesavento, Geschäftsführer der E-proPlast GmbH aus Schmalkalden. Peter Heimrich, selbst gelernter Werkzeugmacher, wurde zu seiner Ausbildung befragt: "In dieser Zeit habe ich Tugenden für mein ganzes Leben gelernt, wozu Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung und Zuverlässigkeit zählen", so Heimrich. Mit Kunststofftechnik sei heute viel mehr möglich als noch vor zehn Jahren, erzählte Thomas Zipp, der den Austausch mit den vielen kleinen Unternehmen der Branche sehr schätzt.

Die Frage des Moderators Willi Schmid vom Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer, ob der deutsche Werkzeugbau noch konkurrenzfähig sei, wurde von allen Unternehmensvertretern bejaht. Allerdings haben einige Länder einen Vorsprung wie Marco Schülken erzählte. „Wir müssen noch viel aktiver nach außen gehen.“ Auch Thomas Seul stellte fest, dass der deutsche Werkzeugbau im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt ist. „Unsere Stärke ist die Kompetenz der Erstausbildung. Wir müssen dafür sorgen, dass unser Know-How erhalten bleibt“, so Seul.

Der feierlichen Eröffnung der Veranstaltung und einer Begehung des Kunststofflabors folgte heute ein Anwendertreffen zu fachspezifischen Themen des Werkzeugbaus.

Zur Fachhhochschule Schmalkalden